Besteigung des Ojos de Salado mit aklimatisation in Putre
Besteigung des Ojos del Salado in Nordchile und den weiteren 6000ern Cerro Vicunia und Cerro Barancas Blancas. Außerdem besteigen wir die 5000er Toco, Lacar und Cerro Mulas Muertes
Chile wird gemeinhin als das Land der Gegensätze bezeichnet. Vor allem die Berglandschaften könnten unterschiedlicher kaum sein. Das grüne, verregnete Patagonien im Süden mit seinen bizarren Felsformationen, hat nun wirklich gar nichts gemein mit den trockenen Wüstenlandschaften im Norden mit seinen einzigartigen Vulkangebirgen, wo Niederschläge so gut wie unbekannt sind. Genau dieses Gebiet in der Atacamaregion möchten wir auf unserer Tour mal genauer erkunden.
Auf dieser Tour nehmen wir die Highlights Nordchiles unter die Lupe, vor allem die Atacamawüste mit ihren Geysiren, Flamingos, Salzwüsten und Vulkanen. Dabei versuchen wir uns an Toco, Lascar und Barrancas Blancas. Außerdem besteigen wir mit dem 6.893 Meter hohen Ojos de Salado, den zweithöchsten Berg des amerikanischen Doppelkontinents.
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Nach der Ankunft und etwas Aufenthalt in Chiles Metropole Santiago de Chile geht es dann nach Norden, wo um die Wüstenstadt San Pedro de Atacama mehrere interessante Exkursionen in dieser einzigartigen Vulkanlandschaft durchgeführt werden. Dabei bekommen wir neben farbintensiven Lagunen, sprudelnden Geysiren und spektakulären Vulkanformen auch allerhand seltene Tiere zu sehen, allen voran Flamingos. Weiter geht es dann nach Copiapo, von wo aus der Ojos de Salado, der zweithöchste Berg des Amerikanischen Doppelkontinents in Angriff genommen wird. Der Rückflug erfolgt dann wiederum von Santiago aus.
Besteigung des Ojos del Salado in Nordchile und den weiteren 6000ern Cerro Vicunia und Cerro Barancas Blancas. Außerdem besteigen wir die 5000er Toco, Lacar und Cerro Mulas Muertes
Chile wird gemeinhin als das Land der Gegensätze bezeichnet. Vor allem die Berglandschaften könnten unterschiedlicher kaum sein. Das grüne, verregnete Patagonien im Süden mit seinen bizarren Felsformationen, hat nun wirklich gar nichts gemein mit den trockenen Wüstenlandschaften im Norden mit seinen einzigartigen Vulkangebirgen, wo Niederschläge so gut wie unbekannt sind. Genau dieses Gebiet in der Atacamaregion möchten wir auf unserer Tour mal genauer erkunden.
Auf dieser Tour nehmen wir die Highlights Nordchiles unter die Lupe, vor allem die Atacamawüste mit ihren Geysiren, Flamingos, Salzwüsten und Vulkanen. Dabei versuchen wir uns an Toco, Lascar und Barrancas Blancas. Außerdem besteigen wir mit dem 6.893 Meter hohen Ojos de Salado, den zweithöchsten Berg des amerikanischen Doppelkontinents.
Nach der Ankunft und etwas Aufenthalt in Chiles Metropole Santiago de Chile geht es dann nach Norden, wo um die Wüstenstadt San Pedro de Atacama mehrere interessante Exkursionen in dieser einzigartigen Vulkanlandschaft durchgeführt werden. Dabei bekommen wir neben farbintensiven Lagunen, sprudelnden Geysiren und spektakulären Vulkanformen auch allerhand seltene Tiere zu sehen, allen voran Flamingos. Weiter geht es dann nach Copiapo, von wo aus der Ojos de Salado, der zweithöchste Berg des Amerikanischen Doppelkontinents in Angriff genommen wird. Der Rückflug erfolgt dann wiederum von Santiago aus.
Reiseverlauf
1. Tag: Ankunft Santiago
Der erste Tag steht ganz im Zeichen unserer Ankunft in Santiago. Schon der Anflug über schneebedeckte Berge mit Blick auf die weitläufige Stadt ist bei guter Sicht mehr als atemberaubend. Nach der Abholung beziehen wir zunächst unser Hotel, danach ist Ausruhen angesagt. Den Abschluss des Tages bildet bei den meisten von uns wohl das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant in Santiago.
Hotel Rio Amazonas oder gleichwertig, das gilt für alle Hotels.
2. Tag: Cerro Cristobal, Santiago
Santiago de Chile ist mit über 5 Millionen Einwohnern und einem jährlichen Wachstum von gut 100.000 Einwohnern das uneingeschränkte Zentrum des Landes. Grund genug, die Metropole einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Trotz der Größe der Stadt ist die Orientierung einfach und das Zentrum überschaubar. Hier starten wir unseren Rundgang an der Plaza de Armas. Weiter geht es zur Fußgängerzone Paseo Ahumada und zum Museo Chileno de Arte Precolumbiano. Hier werden Kunstwerke aus allen Teilen Südamerikas vorgestellt, teilweise über 5.000 Jahre alt.
Danach steigen wir noch auf den Cerro San Cristobal. 500 Meter über der Stadt gelegen, bietet er fantastische Ausblicke auf Santiago. Damit absolvieren wir bereits einen ersten Formtest vor den großen Bergen.
Ca. 5–6 Stunden Stadtrundgang mit 400 Hm ↑↓
Hotel Rio Amazonas.
3. Tag: Flug nach Calama und Valle de Luna
Nun ist es endgültig Zeit, uns auf den Weg nach Norden zu machen. Nach nur einer Flugstunde erreichen wir Calama, mit etwa 100.000 Einwohnern das Zentrum der Region rund um die Atacamawüste. Die bereits auf 2.250 Metern Höhe gelegene Bergarbeiterstadt hat allerdings nicht viel an Sehenswürdigkeiten zu bieten und ist vor allem als Durchgangsort interessant.
Die Weiterfahrt nach San Pedro ist dafür umso kurzweiliger, führt sie doch durch eine der eigentümlichsten Landschaften der Welt. In Calama haben wir wahrscheinlich noch etwas Wartezeit, sodass wir uns die Stadt ein wenig ansehen können. So erreichen wir gegen Mittag oder etwas später San Pedro und können unser Mittagessen bereits inmitten der atemberaubenden Wüstenlandschaft einnehmen. Am Nachmittag schauen wir uns noch etwas im Ort um.
Gegen 16 Uhr werden wir abgeholt, um den Sonnenuntergang im berühmten Valle de la Luna zu erleben. Dieses Tal war früher einmal ein großer See, der dann aufgrund tektonischer Vorgänge in die Höhe gehoben wurde. Da es nur 12 km von San Pedro entfernt liegt, können wir einen Teil des Tales zu Fuß durchwandern. Später sind wir pünktlich auf der großen Düne, von der aus wir die beste Aussicht genießen können.
Übernachtet wird in San Pedro de Atacama.
Ca. 1 Stunde Flug
Ca. 1 Stunde Fahrt bis San Pedro
Kurze Anfahrt ins Valle de la Luna mit kleinen Rundgängen und ca. 100 Hm ↑↓
Hotel Katarpe
4. Tag: Schluchtwanderung Guatinschlucht
Um uns weiter zu akklimatisieren, durchwandern wir heute eine Schlucht in der unmittelbaren Umgebung von San Pedro. Mit einigem Auf und Ab bewegen wir uns auf etwa 3.500 Metern Höhe und durchwandern eindrucksvolle Canyonlandschaften mit bizarren Höhlen und einem kleinen Bachlauf.
Am Schluss der Tour bieten sich uns Bademöglichkeiten in nahe gelegenen heißen Quellen, inklusive Rückenmassage unter einem kleinen Wasserfall. Da die Tour nur etwas mehr als einen halben Tag in Anspruch nimmt, bleibt uns am Nachmittag noch etwas Zeit.
Wer möchte, kann noch die Festungsruine Quitor de Pucara erwandern, die sich etwa 3 km von San Pedro entfernt befindet, oder das hiesige Naturmuseum besuchen.
Kurze Anfahrt von ca. 30 Minuten
Wanderung etwa 3 Stunden, ca. 300 Hm ↑↓
Hotel Katarpe
5. Tag: Tatio-Geysire
Heute steht ein Tagesausflug an: Wir besuchen auf 4.300 Metern Höhe das höchstgelegene Geysirfeld der Welt, die bekannten Tatio-Geysire. Neben dicker Kleidung – morgens kann es sehr kalt werden – sollten wir auch unser Badezeug nicht vergessen. Denn neben den Geysiren befindet sich ein Naturpool mit Thermalwasser. Vor allem das anschließende Heraussteigen erfordert einiges an Überwindung.
Über den Geysiren lassen sich gut Viscachas beobachten, doch die Hauptattraktion ist natürlich der in Fumarolen ausströmende Wasserdampf.
Im Anschluss folgt unsere erste Bergbesteigung. Der León, der „Löwe“, ist unser Ziel, der direkt über den Geysiren aufragt. Alpinistisch ist er unschwierig zu ersteigen, und auch seine gut 4.800 Meter Höhe stellen uns keine ernsthaften Probleme dar.
Anfahrt: ca. 1 Stunde
Wanderung etwa 4–5 Stunden, ca. 600 Hm ↑↓
Hotel Katarpe
6. Tag: Salzseen, Laguna Chaxa, Lagunas Miscanti
Heute stehen wir sehr früh auf. Nach dem Mittagessen in San Pedro unternehmen wir noch eine Jeepfahrt in die manchmal weiß glänzende Salzwüste des Salar de Atacama. Sonnenschutz ist hier Pflicht, und wir können fantastische Bilder schießen.
Dabei umrunden wir die Laguna Chaxa, wo uns fast sicher Flamingos und andere Vogelarten begegnen werden. Anschließend besuchen wir die Hochlandlagunen Miscanti und Meniques. Mit den gleichnamigen Vulkanen im Hintergrund bieten sich auch hier spektakuläre Fotomotive. Wir wandern ein wenig am Seeufer entlang und genießen die außergewöhnliche Landschaft.
Anfahrt: ca. 2 Stunden
Kurze Rundgänge an den verschiedenen Sehenswürdigkeiten
Hotel Katarpe
7. Tag: Lascarbesteigung
Heute folgt der erste Höhepunkt unserer Tour: die Besteigung des 5.645 Meter hohen Vulkans Lascar. Wir können recht nah an den Berg heranfahren und starten auf knapp 5.000 Metern, sodass wir die Tour einschließlich Anfahrt an einem langen Tag bewältigen können.
Da die Sicht hier fast immer klar ist, erwartet uns vom Gipfel ein fantastisches Panorama über die zahllosen Vulkane, wie zum Beispiel den 5.918 Meter hohen Licancabur, sowie über endlose, weiß glänzende Salzflächen. Auch die höchsten Berge über der Atacama mit dem Vulkan Pilli sind von hier aus sichtbar.
Der Anstieg ist einfach, die Hände benötigen wir nicht. Allerdings können uns der lockere Vulkansand und die große Höhe ganz schön zu schaffen machen. Eine seltene Attraktion am Lascar sind kleine Fumarolen, die aus dem noch aktiven Krater austreten können. Sollte dies der Fall sein, atmen wir nicht zu tief ein und bedecken Mund und Nase mit Tüchern, da die Dämpfe gefährlich werden können.
Für die Anfahrt müssen wir mit ungefähr drei Stunden rechnen. Die Landschaft, die wir dabei durchfahren, ist allerdings mehr als sehenswert.
Anfahrt: ca. 3 Stunden
Ca. 700 Hm
Gehzeit ca. 5 Stunden
Hotel Katarpe
8. Tag: Besteigung des Toco
Heute verlassen wir San Pedro. Dabei fahren wir allerdings nicht direkt nach Calama, sondern wählen den Umweg über einen Berg – und zwar gar keinen kleinen: Wir besteigen den immerhin 5.650 Meter hohen Vulkan Toco, der über dem Pass nach Argentinien liegt.
Der Aufstieg ist leicht, die Hände benötigen wir nicht. Deutliche Steigspuren erleichtern uns die Wegsuche. Nur die ungewohnte Höhe könnte uns Schwierigkeiten bereiten, ansonsten sollte uns der Berg keine größeren Probleme bereiten.
Da die Zufahrt zum Berg deutlich kürzer ist als zum Lascar, dürfte unsere Tour relativ früh beendet sein, sodass wir unser Hotel noch halbwegs früh erreichen können.
Von Calama folgt anschließend die etwa 11-stündige Nachtfahrt nach Copiapó. Wiederum nutzen wir einen guten Reisebus, der neben Liegemöglichkeiten auch einfache Mahlzeiten im Service bietet.
Copiapó hat heute etwa 300.000 Einwohner und heißt übersetzt „grüne Stadt“. Durch den Zusammenfluss mehrerer Bäche setzt es sich tatsächlich farblich etwas von der es umgebenden Küstenwüste ab – grün ist allerdings etwas übertrieben.
Anfahrt: ca. 1 Stunde
5 Stunden Gehzeit und ca. 700 Hm
Übernachtung im bequemen Camabus von Tur Bus.
9. Tag: Laguna Santa Rosa
Am Busbahnhof werden wir von unseren Partnern für die Ojosbesteigung abgeholt. Zunächst fahren wir einen großen Supermarktkomplex an, um zu frühstücken und uns mit Lebensmitteln zu versorgen.
Anschließend gilt es, die Laguna Santa Rosa zu erreichen, die bereits Teil unseres Akklimatisationsprogramms ist. Für mehr als eine kleine Wanderung reicht es heute nicht mehr. Das Abendessen ist an der Laguna Santa Rosa geplant, dort werden wir auch auf 3.700 Metern Höhe übernachten.
Unvergesslich sind die Abendstimmung und der Sonnenuntergang an der tiefblauen Lagune.
Anfahrt: ca. 3 Stunden
Kurze Wanderung von der Hütte
Sehr einfache Hütte ohne Betten
10. Tag: Hüttengipfel
Mit etwas Glück ist die direkt an der Lagune gelegene Hütte frei, sodass wir nicht im Zelt schlafen müssen. Wirklich gemütlich ist aber auch die Hütte nicht, denn wir schlafen mit Schlafsack und Isomatte auf dem Boden.
Von hier aus nehmen wir uns heute einen kleineren Gipfel vor, der direkt an der Hütte gelegen ist. Auf immerhin knapp 5.000 Meter Höhe führt uns die Tour in ein sehr aussichtsreiches Gebiet.
Am Nachmittag werden wir abgeholt und weiter in die Höhe transportiert. Die nächsten Tage verbringen wir an der Laguna Verde auf etwa 4.300–4.500 Metern Höhe. Mit etwas Glück ist auch hier Platz im Refugio.
Das Refugio Murray liegt zwar nicht direkt an der Lagune, jedoch in unmittelbarer Nähe, sodass wir zum Baden hinüberfahren können. Die Hütte ist recht geräumig und bietet auch einer großen Gruppe Platz. Allerdings müssen wir auch hier auf dem Boden übernachten.
Ca. 1.300 Hm, 6 Stunden, variabel
Sehr einfache Hütte ohne Betten
Ca. 1 Stunde Weiterfahrt
11. Tag: Cerro Barrancas Blancas
Nun steht wieder einmal ein Gipfel auf unserem Programm, nämlich unser erster 6.000er, der Cerro Barrancas Blancas. Der Berg besitzt viele Vorgipfel, sodass wir je nach unserem jeweiligen Akklimatisationsstadium selbst entscheiden können, wie hoch wir steigen möchten. Wer möchte, kann natürlich versuchen, unseren ersten 6.000er zu besteigen.
Der Aufstieg ist zwar lang, lässt sich aber gut als Tagestour bewältigen, ohne dass wir uns zu sehr verausgaben. Da wir gut motorisiert sind, schaffen wir die Tour an einem Tag und übernachten anschließend wieder an der Lagune.
Der Berg selbst ist ohne technische Probleme zu besteigen, die Hände benötigen wir kaum. Zu diesem Zeitpunkt dürfte uns auch die Höhe nicht mehr allzu sehr zu schaffen machen. Zwar zählt der Cerro Barrancas Blancas nicht zu den allerhöchsten Zielen dieser Region, trotzdem ist die Fernsicht vom Allerfeinsten.
Vor allem der Blick auf den Ojos de Salado, den Nevado Tres Cruzes und die anderen großen 6.000er ist atemberaubend. Von hier aus können wir bereits unsere spätere Aufstiegsroute einsehen.
Ein Bad in den nahe gelegenen Thermen beschließt unseren Tag.
Ca. 1.000 Hm, 7–8 Stunden, variabel
Sehr einfache Hütte ohne Betten
/F/M/A/
12. Tag: Cerro Vicuña
Noch eine weitere Nacht verbringen wir an der Lagune oder in der Hütte, um uns optimal auf die kommenden Tage am Berg vorzubereiten.
Da uns ein Fahrzeug zur Verfügung steht, bietet sich heute für alle, die sich fit fühlen, ein echter Formtest an: Wir nehmen uns immerhin einen kleinen 6.000er vor. Er nennt sich Cerro Vicuña und ist von der Hütte aus schnell und einfach zu erreichen.
Allerdings können wir nur bis auf ungefähr 4.800–4.900 Meter heranfahren, sodass noch stattliche 1.200 Höhenmeter zu bewältigen sind. Wem das vor der Ojos-Besteigung zu viel ist, der kann einfach bis zu einem der Vorgipfel aufsteigen und die Tour dort nach Belieben beenden.
Auch ohne Gipfelerfolg erwartet uns eine aussichtsreiche und anregende Bergtour.
Wer es bis zum Gipfel geschafft hat, kann sich am nächsten Tag ausruhen. Dann steht keine weitere Tour an, sondern lediglich der Transport zur ersten Hütte. Zuvor übernachten wir jedoch noch einmal auf 4.500 Metern, um uns von der anstrengenden Besteigung zu erholen.
Ca. 1.000 Hm, 7–8 Stunden, variabel
Sehr einfache Hütte ohne Betten
/F/M/A/
13. Tag: Basislager Refugio Atacama
An der Laguna Verde auf 4.325 Metern vorbei nähern wir uns heute noch weiter dem Berg. Wir fahren praktisch bis zum Basislager für unseren Aufstieg zum Ojos de Salado, dem Refugio Atacama.
Damit haben wir bereits eine wahrlich stattliche Höhe erreicht, liegt die Hütte doch auf beachtlichen 5.250 Metern – also weit höher als jeder Alpenberg. Bis direkt zur Hütte können wir die Strecke mit dem Jeep bewältigen, wobei die Pisten nicht immer leicht zu finden sind.
Zur weiteren Akklimatisation übernachten wir auch hier. Ungemütlich und kalt wird es nachts, und die kleine Hütte ist fast immer belegt. Deshalb unternehmen wir noch eine kleine Tour etwas weiter hinauf. Dadurch verbessern wir unsere Höhenanpassung weiter.
Interessant sind die Aus- und Tiefblicke von diesem äußerst exponierten Aussichtspunkt. Da wird selbst unser höhenbedingt eher karges Abendessen zu einem kulinarischen Hochgenuss.
Eine gute Stunde Anfahrt
Zeltübernachtung
/F/M/A/
14. Tag: Hochlager
Einen weiteren Tag verbringen wir in der Höhe am Lager Atacama, um uns auf die Nacht im oberen Refugio vorzubereiten.
Heute steigen wir bereits ein erstes Mal zum Refugio Tejos auf, um einige Hilfsmittel wie Kocher oder Lebensmittel hinaufzubringen und uns die Route schon einmal anzusehen.
Sechs Schlafplätze bietet die kleine Hütte, erstaunlicherweise sogar mit Matratzen. Nur wenige weitere Personen haben hier Platz. Wenn die Hütte voll ist, müssen wir also auch hier zelten. Heute übernachten wir allerdings ohnehin im Zelt, denn wir steigen wieder hinunter.
Wer sich bereits sehr fit fühlt, kann aber auch schon oben übernachten und eventuell am nächsten Tag gemeinsam mit unserem Bergführer oder auch ohne ihn einen Gipfelversuch starten. Damit hätten wir noch etwas Spielraum nach hinten.
Ca. 5 Stunden Gehzeit und 600 Hm
Zeltübernachtung
/F/M/A/
15. Tag: Refugio Tejos
Tiefer, schwarzer Flugsand erschwert uns den Aufstieg zum Refugio Tejos auf 5.750 Metern Höhe, dem Ausgangspunkt für unseren Gipfeltag.
Obwohl wir dabei nur etwa 500 Höhenmeter überwinden müssen, sind für den Aufstieg ungefähr drei Stunden zu veranschlagen. Wir können uns allerdings Zeit lassen, haben wir doch den ganzen Tag dafür zur Verfügung.
Durch das viele Gepäck gestaltet sich der Aufstieg recht mühsam. Wenn wir die Höhe alle gut vertragen, sollte es jedoch keine größeren Probleme geben.
Auch heute steigen wir noch einige Meter über unsere Übernachtungshöhe hinaus, was für eine noch bessere Höhenanpassung sorgt.
Nun dürften unsere Chancen günstig sein, den höchsten aktiven Vulkan der Welt anzugehen – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit und es gibt keine gesundheitlichen Probleme.
Ca. 3 Stunden Gehzeit und 600 Hm
Sehr einfache Hütte
/F/M/A/
16. Tag: Ojos del Salado – Gipfel
Wenn bisher alles glatt gegangen ist, kommt es heute zum Höhepunkt unserer gesamten Reise: dem Ojos del Salado mit seinen 6.895 Metern.
Knapp hinter dem Aconcagua ist der „Ojos“ damit der zweithöchste Berg Südamerikas und somit auch der gesamten Neuen Welt. Zudem ist er der höchste Gipfel Chiles und gilt als höchster aktiver Vulkan der Welt, da er hin und wieder noch etwas Rauch von sich gibt.
Aufgrund der geringen Niederschlagsmengen in der extrem trockenen Atacamawüste gibt es kaum nennenswerte Gletscherbildung. Alpinistisch gesehen halten sich die Schwierigkeiten am Berg in eher engen Grenzen, trotzdem gestaltet sich seine Besteigung äußerst aufwendig.
Die komplizierte Anfahrt, die abweisenden Bedingungen der Hochwüste und die große Höhe von fast 7.000 Metern machen den Berg zu einem anspruchsvollen Expeditionsziel.
Der Lohn für unsere Mühen sind unauslöschliche Eindrücke einer der eindrucksvollsten und eigentümlichsten Landschaften der Welt. Bizarre Felsgebilde, bunt leuchtende Lagunen und vielgestaltige Vulkane prägen diese Felswüste in weit über 4.000 Metern Höhe. Nur wenige, ebenfalls recht eigentümliche Pflanzen können hier überleben, während es an den Lagunen von Flamingos wimmelt. Dazu kommt eine extrem klare Luft mit einer schier unglaublichen Fernsicht.
Heute müssen wir noch 1.100 Höhenmeter bis zum Gipfel bewältigen. Über den rechten Teil der Nordflanke erleichtern gut gestufte Felsen unseren Aufstieg. Ab 6.400 Metern steigen wir dann über den harmlosen, aber aussichtsreichen Westgrat weiter bergan bis zum Kraterrand auf 6.700 Metern Höhe.
Über schwefelgelbe Felsformationen geht es ohne nennenswerte Probleme auf den Gipfelgrat. Dort gestalten noch gut versicherte Kletterstellen im zweiten und dritten Schwierigkeitsgrad die letzten 50 Höhenmeter.
Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg. Wenn es möglich ist, steigen wir heute noch weiter bis zum Refugio Atacama ab, um anschließend die Rückfahrt nach Copiapó zu organisieren.
Diese dauert zwar weitere fünf Stunden, doch sollten wir die Stadt heute noch erreichen. Das dürfte ganz im Sinne von uns allen sein. Denn dort wartet nicht nur das lang ersehnte warme Bett auf uns, sondern auch endlich wieder ein richtig gutes Abendessen, das sich in der Höhe nur sehr schwer zubereiten lässt.
Dazu könnte ein – oder vielleicht auch mehr – gutes Bier die Freude über unseren Gipfelerfolg versüßen.
Ca. 9–12 Stunden Gehzeit und 1.100 Hm
Sehr einfache Hütte
/F/M/A/
17. Tag: Reservetag
Heute schlafen wir uns endlich einmal wieder richtig aus. Der Tag steht komplett zu unserer freien Verfügung.
Wir können uns etwas die Stadt anschauen oder versuchen, den nahe gelegenen Strand Bahia Inglesa zu erreichen, beispielsweise per Taxi. Etwa anderthalb Stunden würde die Fahrt ins nahe gelegene Caldera dauern, das rund 73 km von Copiapó direkt an der Küste liegt. Auch Busse und Sammeltaxis fahren dorthin.
Eventuell benötigen wir diesen Tag noch für die Besteigung des Ojos. Für diesen zusätzlichen Tag am Berg würden weitere Kosten für Essen und gegebenenfalls den Transport anfallen. Das Essen kostet etwa 10.000 Pesos pro Person, der Transport hängt von der jeweiligen Situation ab, beispielsweise von der Anzahl der Mitfahrer und davon, ob eine zusätzliche Fahrt notwendig ist.
Wenn wir den Reservetag nicht benötigen, bietet sich ein entspannter Strandtag an.
3–4 Stunden Fahrt nach Copiapó
Hotel: Inthallassa Caldera
/F/-/-/
18. Tag: Fahrt nach Santiago
Der heutige Tag kann eventuell noch zusätzlich als Ruhetag dienen. Ansonsten steht heute die aussichtsreiche Busfahrt zurück nach Santiago de Chile auf dem Programm, die etwa 12 Stunden dauert.
Einige spärliche Mahlzeiten werden wiederum im Bus gereicht. Wer sich weiter ausruhen möchte, kann die bequemen Liegesitze in Anspruch nehmen.
Am Abend beziehen wir nur noch unser Hotel. Wer noch Lust und Energie hat, kann sich später in das turbulente Nachtleben von Santiago stürzen.
Ca. 11 Stunden Busfahrt mit bequemem Camabus von Tur Bus
Hotel: Rio Amazonas
/F/-/-/
19. Tag: Rückflug ab Santiago
Nun ist leider der traurigste Tag unserer Tour gekommen, denn heute geht es für uns zurück nach Deutschland.
Selbstverständlich begleitet uns unser Reiseleiter noch zum Flughafen. Nach der Verabschiedung treten wir mit Zwischenstopp in Madrid die Heimreise an.
Vorher überfliegen wir jedoch noch einmal Chile. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse unserer Tour noch einmal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne.
Es muss ja schließlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir Südamerika bereisen.
/F/-/-/
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Leistungen
Enthaltene Leistungen
- Flughafentransfer
- Bus- und Taxitransfers im Land
- Alle Übernachtungen in einfachen landestypischen Unterkünften und Zelten
- Organisation der Besteigung des Ojos de Salado mit Führer, Verpflegung
- Reiseleitung vor Ort
- Alle Nationalparkeintritte
- Geführte Wanderungen um San Pedro
- Transporte an die Berge
- Flug von Santiago nach Calama
- Eintritte
-
Im Reisepreis nicht enthaltene Leistungen
- Internationaler Flug nach Santiago
- Flughafentransfers in Santiago bei individuellen, von der Gruppe abweichenden Ankunfts-/Abflugzeiten
- Reiseunfall- und Krankenversicherung
- Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade oder Energieriegel) für die Bergetappen
- Trinkgelder, Getränke und persönliche Ausgaben
Termine & Preise
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Preis pro Person (DZ)
Ab 2 Teilnehmern: 4095 €
Ab 4 Teilnehmern: 3845 €
Ab 2 Teilnehmern: 3745 €
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Alles was du zu dieser Reise wissen musst
Verpflegung
Während der Expedition achten wir auf eine gesunde und kalorienreiche Ernährung. Das Frühstück sowie das Abendessen wird warm zubereitet. Zum Mittagessen wird ein Box-Lunch gereicht. Bei vorzeitiger Anmeldung können wir gerne vegetarische Gerichte zubereiten.
Zeltlager
Während der Expedition übernachtest du in 2-3 Personen Zelten.
 (Einzelzelt auf Anfrage)
Hotels
In Santiago de Chile bist du im Doppelzimmer in guten Mittelklasse-Hotels untergebracht. Gegen Zuschlag ist auch ein Einzelzimmer möglich.
Transport
Für die Strecke in Chile arbeiten wir mit dem Busunternehmen zusammen, dabei handelt es sich um einen öffentlichen Bus der obersten Kategorie.
Die restlichen Transporte erfolgen je nach Gruppengrösse in Minivans oder komfortablen 4×4 Geländewagen.










